Conquered the Canyon

Gemütliches Canyon Sightseeing von View Point zu View Point oder mehrtägiges hardcore Canyon Trekking. Das ist als ob dich jemand fragt, Spaghetti Bolognese oder grilled Chicken Feet. Ich konnte Juan erst nach langem Zureden und letztendlich doch nur durch Bestechung für die Trekkingoption begeistern.

Zahlreiche Tränen, diverse Auseinandersetzungen und Nervenzusammenbrüche später, sind wir in unserem Basecamp angekommen. Man nannte es Oasis. Passender hätte ich es nicht sagen können. Aber ich bin mir sicher es gibt auch einen direkteren Weg.

Bei Hühnersuppe und Kerzenschein Vorbesprechung für Trek am nächsten Tag. Wenn du das hörst, kann es bei über 4000 m Höhe da schon mal zu Schnappatmungen kommen. Bei mir treten diese ja schon unabhängig der Höhenlage beim Thema Trekking ein.

Mir stand ein Aufstieg von 1200 Höhenmetern bevor. Und das noch vorm Frühstück. Meinste, das hat vorher mal jemand erwähnt? Mit keinem Wort. Auf den Fotos könnt ihr Euch selbst ein Bild machen. Wir waren ganz unten. Folgedessen, wer hätte es gedacht, mussten wir auch wieder ganz hoch. Das ist wohl beim Canyon so. Manche haben sich für den Rückweg einen Esel gemietet.
Loser.
Ich hätte auch gern einen gehabt.

Wie soll ich sagen. Noch ne halbe Stunde länger diese Strecke und einer von uns wäre über die Klippe gefallen. Aus Versehen oder absichtlich. Es wär wohl ich gewesen.

Ich weiß nicht wie, aber ich hab es – auch wenn leider nicht als weltbester Trekkingpartner – geschafft. Ich hab es versucht. Man kann nicht alles auf einmal haben. Keine Spur von dem tollen Gefühl, was sich scheinbar einstellt wenn man oben angekommen ist. Keine Spur. Die körper- und seelische Erschöpfung überwog wohl. Oder vielleicht eine Hormonstörung oder ist einfach kein Trekkingpotential in mir? Naja, vielleicht kommt dit Gefühl ja die Tage noch rum. Ich warte.

Fazit ist, Trekking wird nach wie vor nicht unter meinen Hobbys im Lebenslauf auftauchen.

Wisst ihr, hier kann man Raften, Reiten, Fallschirmspringen und Hochseeangeln. Sogar Eis essen. Es gibt da Möglichkeiten. Das hab ich natürlich mit meiner diplomatischen Art auch mal als Vorschlag angebracht. Ergebnis war, dass sich der Mountainbike Trip den Vulkan hoch doch am besten anhört.

Das Thema ist erstmal durch. Und wir sind das auch. Jeder so auf seine Art. Der nächste Trip wird ein Tauchurlaub. Soviel steht fest.

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